Spuren der Wikinger
  Das Danewerk
 
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Danewerk


Das Danewerk (dänisch Dannevirke, altdänisch danæwirchi) war eine früh- bis
hochmittelalterliche Befestigungsanlage der Dänen gegen die Sachsen und slawischen Stämme. Das Danewerk gilt als das größte archäologische Denkmal Nordeuropas und zugleich als dänisches Nationaldenkmal.


Das Danewerk verlief von Hollingstedt nach Haithabu (oder dem heutigen Schleswig) auf einer Länge von 30 km. Westlich von Hollingstedt war ein Eindringen nach Dänemark aufgrund des sumpfigen Geländes um Eider und Treene schwierig. Östlich von Haithabu erschwerte die SchleiWindebyer Noor bei Eckernförde und der Schlei und sollte die  
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                                                                                                        Halbinsel    
Schwansen schützen. Dieser Abschnitt des Danewerks wurde nach der Wikingerzeit nicht weiter ausgebaut und ist heute nur noch an einigen Stellen zu erkennen.
einen Angriff. Ein weiterer Abschnitt des Danewerks verlief als Ostwall zwischen

Das Danewerk besaß nur ein Tor, das Wieglesdor, durch das auch der Ochsenweg passierte. Neben der Sicherung der Südgrenze diente das Danewerk auch zur Sicherung des quer über die Halbinsel führenden Verkehrs. Der Abstand zwischen Nord- und Ostsee ist hier am kürzesten. Waren wurden mit Schiffen auf der Eider und Treene und dann über Land von und nach Haithabu gebracht.

Die Wallzüge sind heute noch zu fast 80 % erhalten. Heutige Besucher müssen in Betracht ziehen, dass ein Erdwall im Laufe der Zeit etwas zusammensinkt, also ist der Wall einmal etwas höher gewesen und das Profil vermutlich steiler.


 

 
   
 
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